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Du sitzt in der Lineup und wartest auf die perfekte Welle. Wenn deine Zähne unkontrolliert klappern, sinkt deine Reaktionszeit. Wenn du überhitzt bist und dich nur mit Wasser abkühlen musst, verschwendest du wertvolle Energie. Als jemand, der seit fünfzehn Jahren Ausrüstung von alpinen Gipfeln bis hin zu Küstenrevieren analysiert, kann ich dir sagen: Unterkühlung ist kein Ehrenzeichen, und Hitzerschöpfung auch nicht.
Die Wahl zwischen einem 3/2- oder 4/3-Neoprenanzug ist eines der häufigsten Dilemmata für Surfer und Wassersportler beim Übergang zwischen den Jahreszeiten. Es geht nicht nur um Komfort, sondern auch um Wärmeregulierung, Bewegungsfreiheit und Sicherheit. Das ist keine Modefrage – es ist eine physikalische Berechnung, die Wassertemperatur, Windchill und deinen eigenen Energieverbrauch berücksichtigt. In diesem Ratgeber erklären wir die technischen Unterschiede, analysieren die Wärmeleistungsklassen und helfen dir, die richtige Ausrüstung für die jeweiligen Bedingungen zu finden.
Kurz gesagt: Die Schnellentscheidungsmatrix
Für alle, die sofort ins Wasser wollen, hier die Kurzfassung basierend auf Wärmedynamik und Flexibilität:
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Wähle einen 3/2-Neoprenanzug, wenn: Die Wassertemperaturen zwischen 16 °C und 20 °C liegen. Du Wert auf maximale Paddelgeschwindigkeit und Flexibilität legst und nicht auf absolute Wärme. Du im späten Frühling, Sommer oder frühen Herbst surfst.
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Wähle einen 4/3-Neoprenanzug, wenn: Die Wassertemperaturen auf 11 °C bis 17 °C sinken. Du längere Sessions in kälterem Wasser benötigst oder mit starkem Windchill zu kämpfen hast. Dieser Anzug ist ideal für den späten Herbst, den frühen Winter oder kalte Frühlingsmorgen.
Wenn du dir unsicher bist, wähle lieber einen wärmeren Anzug. Du kannst immer etwas Wasser in den Anzug lassen, um dich abzukühlen, aber in einem zu dünnen Anzug kannst du keine Wärme erzeugen.
Direkter Vergleich: 3/2 vs. 4/3

Lassen wir die Marketingversprechen beiseite und schauen wir uns die Fakten an. Wenn wir über Größenangaben und die Dicke von Surfbekleidung sprechen, meinen wir die Dicke der Neopren-Einsätze in Millimetern.
| Eigenschaften | 3/2 Neoprenanzug (Sommer/Übergangszeit) | 4/3 Neoprenanzug (Übergangszeit/Winter) |
| :--- | :--- | :--- |
| Körperdicke | 3 mm (Brust/Rücken) | 4 mm (Brust/Rücken) |
| Gliedmaßendicke | 2 mm (Arme/Beine) | 3 mm (Arme/Beine) |
Ideale Wassertemperatur | 16 °C – 20 °C | 11 °C – 17 °C |
Flexibilität | Hoch (geringer Wasserwiderstand) | Mittel (geringer Widerstand) | | Gewicht (trocken) | ~2,0–2,5 lbs | ~2,8–3,5 lbs |
Hauptsaison | Sommer/Frühherbst | Spätherbst/Frühling/Milder Winter |
Windwiderstand | Mittel | Hoch |
Diese Tabelle verdeutlicht den grundlegenden Kompromiss: Die Entscheidung für einen 3/2- oder 4/3-Neoprenanzug ist ein Balanceakt zwischen Wärmeleistung (Isolierung) und Bewegungsfreiheit (Flexibilität).
Die Zahlen entschlüsseln: Was bedeutet die Bezeichnung 4/3 bei einem Neoprenanzug wirklich?
Um die Leistung zu verstehen, muss man die Konstruktion verstehen. Viele Anfänger fragen nach der Bedeutung der 4/3-Neoprenanzugbezeichnung. Diese Zahlen geben die Neoprenstärke in Millimetern an, die über den Körper verteilt ist, um zwei gegenläufige Anforderungen zu optimieren: die lebenswichtigen Organe warm zu halten und gleichzeitig die Bewegungsfreiheit der Gliedmaßen zu gewährleisten.
Die Anatomie der Materialstärke
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Die erste Zahl (3 oder 4): Diese Zahl steht für die Neoprenstärke im Bereich des Oberkörpers (Brust und Rücken). Hier wird die Körperkernwärme erzeugt und gespeichert. Ein 4 mm dicker Kern bietet eine deutlich höhere Wärmedämmung (R-Wert) als ein 3 mm dicker Kern, was entscheidend ist, um einen Temperaturabfall im Körperkern bei Wassertemperaturen unter 16 °C zu verhindern.
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Die zweite Zahl (2 oder 3): Diese Zahl steht für die Materialstärke an den Extremitäten (Armen und Beinen). Hier wird die Stärke reduziert, um die Bewegungsfreiheit zu erhöhen. Ein 2 mm dickes Armpanel ermöglicht eine höhere Paddelfrequenz bei geringerer Muskelermüdung im Vergleich zu einem 3 mm dicken Panel.
Bei der Wahl eines 3/2- oder 4/3-Neoprenanzugs entscheiden Sie im Wesentlichen darüber, wie viel Schutz für den Oberkörper Sie benötigen und wie viel Paddelwiderstand Sie tolerieren können.
Temperaturmanagement: Der entscheidende Faktor

Als Outdoor-Trainer betrachte ich die Ausrüstungswahl als Sicherheitsmaßnahme. Sinkt die Körpertemperatur, leitet der Körper das Blut von den Extremitäten weg. Dies führt zu einem Verlust der Beweglichkeit in Händen und Füßen – gefährlich beim Umgang mit Ausrüstung oder beim Navigieren in Strömungen.
Wann man einen 3/2-Neoprenanzug trägt
Ein 3/2-Neoprenanzug ist der Standard-Sommeranzug für gemäßigte Klimazonen wie Kalifornien oder Teile Europas. Er ist für Wasser konzipiert, das sich kühl, aber nicht kalt anfühlt.
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Temperaturbereich: 17 °C – 20 °C
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Szenario: Sonnige Tage mit wenig Wind. Intensive Sessions, bei denen man ständig paddelt.
Wann man einen 4/3-Neoprenanzug trägt
Der 4/3-Neoprenanzug ist der Allrounder für ambitionierte Surfer. Er deckt den Bereich zwischen angenehmen und rauen Tagen ab. In gemäßigten Klimazonen (wie San Diego oder Portugal) ist dies oft die optimale Dicke für einen Winter-Neoprenanzug, während in den kalten Wintern des Nordens 5-mm-Anzüge oder Anzüge mit Kapuze erforderlich sind.
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Temperaturbereich: 11 °C – 17 °C
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Szenario: Morgendliche Tauchgänge, windige Nachmittage oder Tage, an denen Sie länger als zwei Stunden im Wasser verbringen. Der zusätzliche Millimeter im Brustbereich dient als Windschutz und ist entscheidend, um Ihre Lunge vor Kälte zu schützen.
Profi-Tipp: Vergleichen Sie die Angaben vor dem Kauf immer mit unserer Neoprenanzug-Dicken-Übersicht. Lokale Mikroklimata spielen eine Rolle.
Flexibilität und Bewegungsumfang
Physikalisch gesehen benötigt dickeres Material mehr Energie zum Verformen. Vereinfacht gesagt: Ein 4/3-Neoprenanzug ist schwerer zu paddeln als ein 3/2-Anzug.
Der Widerstandsbeiwert
Bei einem 3/2-Anzug bieten die 2 mm dicken Schulterpaneele minimalen Widerstand. So können Sie länger mit hoher Schlagfrequenz paddeln. Das ist ideal für Sommerwellen, bei denen die Wellen kleiner sind und ein aggressiveres Paddeln zum Erreichen der Welle erfordern.
Bei einem 4/3-Anzug erhöhen die 3 mm dicken Armpaneele den Widerstand. Moderne Super-Stretch-Neopren haben den Unterschied zwar verringert, aber nach zwei Stunden werden Sie ihn dennoch spüren. Wenn Sie an einem Spot mit langem Paddelweg oder starker Strömung surfen, macht sich diese zusätzliche Ermüdung bemerkbar. Warmes Wasser hält die Muskeln jedoch locker. Kalte Muskeln sind steife Muskeln. In 13 °C warmem Wasser bewegen Sie sich in einem 4/3-Anzug sogar besser als in einem 3/2-Anzug, einfach weil Ihre Muskeln nicht durch die Kälte verkrampfen.
Jahreszeitenwechsel: Der Köcher-Ansatz
Genauso wie ein Skifahrer keine Tiefschneeski auf einer vereisten Rennstrecke verwenden würde (siehe unseren Skilängenrechner für weitere Informationen), sollte sich ein Wassersportler nicht das ganze Jahr über auf einen einzigen Anzug verlassen.
Idealerweise legt man sich mehrere Anzüge zu. Der 3/2-Anzug ist der Agilitätsanzug. Er eignet sich für Tage mit angenehmen Bedingungen. Der 4/3-Anzug ist der Schutzanzug. Er ist für raue See geeignet.
Wenn das Budget nur einen Anzug zulässt, orientieren Sie sich an den durchschnittlichen Temperaturen an Ihrem Standort. Liegt die Temperatur an Ihrem Lieblingsplatz bei etwa 16 °C – also genau an der Grenze –, kaufen Sie den 4/3-Anzug. Warum? Weil Sie einen 4/3-Anzug bei Bedarf mit kaltem Wasser ausspülen können, einen 3/2-Anzug aber nicht wärmer machen können. Die richtige Wahl bedeutet, sich für die schlimmsten, nicht die besten Bedingungen auszurüsten.
Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit
Dickere Anzüge sind im Allgemeinen kompressionsbeständiger, benötigen aber auch mehr Material. Aus ökologischer Sicht möchten wir langlebige Ausrüstung kaufen, um Neoprenabfälle zu vermeiden.
Ein 4/3-Neoprenanzug hat oft getapte oder flüssigkeitsversiegelte Nähte (Blindstich und Kleber), um das Eindringen von kaltem Wasser zu verhindern. Diese Konstruktion ist in der Regel haltbarer als die Flachnähte, die häufig bei günstigeren 3/2-Anzügen zu finden sind. Vergleicht man einen hochwertigen 3/2-Anzug mit einem 4/3-Anzug der Mittelklasse, hält der 4/3-Anzug wahrscheinlich länger als der dünnere, einfach aufgrund der robusten Nahtkonstruktion, die für die Wärmeleistung erforderlich ist.
Das Urteil: Welcher Anzug trotzt den Elementen?
Die Wahl zwischen einem 3/2- oder 4/3-Neoprenanzug hängt von einer ehrlichen Selbsteinschätzung hinsichtlich der Wassertemperatur vor Ort und deiner Kältetoleranz ab.
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Der 3/2-Sieger: Für Schönwettersurfer oder Surfer in milden Klimazonen (ab 17 °C), die Wert auf uneingeschränkte Bewegungsfreiheit und lange Paddelstrecken legen.
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Der 4/3-Sieger: Für ambitionierte Abenteurer, die das ganze Jahr über in Gewässern mit Temperaturen um die 10 °C surfen. Er bietet den nötigen Wärmeschutz, damit du in jeder Situation sicher und leistungsfähig bleibst.
Denk daran: Ob in der Wildnis oder auf dem Wasser – Vorbereitung ist alles. Lass dich nicht von der Kälte ausbremsen. Schau in die Tabellen, vertrau den Gesetzen der Physik, und wir sehen uns auf dem Wasser!







